Thomas Strauß

Künstlerische Leitung

studierte Kirchenmusik an der Staatlichen Musikhochschule Freiburg bei Hans Musch, Ludwig Doerr, Klemens Schnorr, Robert Hill und Hans-Michael Beuerle. Weitere Studien folgten bei Zsigmond Szathmary, Ludger Lohmann, Wolfgang Rübsam und Daniel Roth.

Seit 1993 ist er hauptamtlicher Kantor in Oppenau. 1997 initiierte er dort als künstlerischer Leiter die „Festwoche klassischer Musik“ mit Wolfgang Schäuble als Schirmherr, die seitdem alljährlich stattfindet und einen wichtigen Teil zum kulturellen Geschehen der Region und darüber hinaus beiträgt.
 
Thomas Strauß gründete 1995 den Bach-Chor Ortenau, der durch die Aufführung zahlreicher bekannter, aber auch ausgefallener Kompositionen der verschiedensten Musikepochen einen klingenden Namen erarbeitet hat. Zu den bereits erarbeiteten Werken gehören das Weihnachts-Oratorium, die h-moll-Messe sowie die Johannes- und die Matthäus-Passion von Bach, aber auch reizvolle A-capella-Programme. Mit den Chichester-Psalms von Leonard Bernstein sowie dem Gloria und dem Magnificat von John Rutter standen auch zeitgenössische Komponisten auf dem Programm. Konrad Seckinger und der Leiter Thomas Strauß selbst schrieben dem Chor auch eigene Kompositionen förmlich auf den Leib. Konzertreisen führten den Bach-Chor Ortenau 1998 und 2002 in die USA, wo er auf Einladung der Shenandoah University in Winchester, Virginia, Bachs Johannes-Passion, Magnificat und Weihnachts-Oratorium aufführte.

Zum siebten Male konzertiert Thomas Strauß als Cembalist, Organist und Dirigent beim Bach-Händel-Festival in Winchester, Virginia, USA und ist an dieser Universität als Orgeldozent tätig, u.a. arbeitete er im Jahr 2000 als Gastdirigent mit Solisten, verschiedenen Chören und Orchestern der Shenandoah University. 2002 wurde ihm die „Conservatory Medal of Excellence“ der Shenandoah University of Winchester verliehen.

Konzertreisen führten Thomas Strauß mit dem Freiburger Kammerchor 2000 als Pianist und Organist nach Brasilien, 2002 nach Neuseeland und 2008 nach Südfrankreich und mit dem „Wolfgang Bauer Consort“ als Cembalist 2010 nach Südafrika. Des Weiteren konzertiert er regelmäßig als Solist und Kammermusiker und folgte neben seinen Engagements in Deutschland Einladungen zu Orgel- und Cembalokonzerten nach Frankreich, Norwegen, Polen, Italien, Sardinien, in die Schweiz, Brasilien, jährlich in die USA, und nach Hawaii.

Mit dem vielfach international ausgezeichneten russischen Oboisten Igor Storozhenko, Solo-Oboist bei den Hofer Symphonikern, bildet Thomas Strauß als Begleiter das Duo „con anima“. Häufig tritt Thomas Strauß mit dem Stuttgarter Prof. Wolfgang Bauer auf, u.a. ist er Cembalist im „Wolfgang Bauer Consort“. Thomas Strauß wirkte am Cembalo mit bei der preisgekrönten CD-Einspielung mit Trompetenkonzerten von Johann Wilhelm Hertel, wofür Wolfgang Bauer den ECHO Klassik-Preis 2009 in der Kategorie „Instrumentalist des Jahres“ erhielt. Seit 2004 spielt Thomas Strauß regelmäßig als Cembalist mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn und ist seit 2006 ständiger Begleiter des Komponisten und Blockflötisten Hans-Jürgen Hufeisen. In diesem Zusammenhang steht er oft mit dem Benedikterpater Anselm Grün, Margot Käßmann, oder dem Theologen und Publizisten Jörg Zink auf der Bühne.

Bei zahlreichen Rundfunkaufnahmen mit dem SWR und hr, Fernsehproduktionen mit dem NDR, bei Live-Übertragungen in Deutschland, Frankreich und den USA wirkte Thomas Strauß mit, außerdem bei CD-Produktionen, u.a. mit dem „Wolfgang Bauer Consort“, mit dem Datura-Posaunenquartett und hr-brass, den Blechbläsern des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt, mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn sowie auch mit dem Blockflötisten Hans-Jürgen Hufeisen.

Im Jahr 2001 gründet er "Festmusik Thomas Strauß", eine Agentur, die sich auf die musikalische Umrahmung von Hochzeiten, Jubiläen, Firmenveranstaltungen und Trauerfeierlichkeiten spezialisiert hat.